Wilhelminische Bauten von Berlin bis in die Kaiserbäder

Date

Sep. 13 2026

Time

14:00 - 15:15

Cost

10,00 €

Location

Villa Irmgard
Maxim-Gorki- Straße 13 Heringsdorf

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Wilhelminische Bauten von Berlin bis in die Kaiserbäder

Vortrag mit dem Berliner Stadtführer Thomas Lukow.

Mit der Krönung Wilhelm des I. von Preußen zum Deutschen Kaiser begann auch in der Architektur eine neue Ära. Sein Bruder Wilhelm IV. ist in die Geschichte als der „Baukönig“eingegangen. Während der Kaiser Wilhelm I. noch „milde und zurückhaltend“ den italienischen Stil seines älteren Bruders folgte, wurde der Baustil unter Wilhelm II. monumentaler und repräsentativer.

Inmitten von politischen und industriellen Umbrüchen begann das Zeitalter des Historismus. Der Rückgriff auf alte Stilformen und Einbindung der nun errichteten Bauten prägt diese Zeit des Wilhelminischen Baustils. Mit der Entwicklung der im Stockholmer Frieden an Preußen gelangten Insel Usedom und dem Ausbau der Eisenbahn, wurden die Fischerorte an der Küste zu festen Sommerresidenzen der preußischen Oberschicht. Die Bautätigkeit hier für die die neuen Quartiere ist stark vom wilhelminischen Stil geprägt, wenn auch nicht ganz so monumental, aber allemal repräsentativ.

Mit dem zunehmenden Tourismus wurden erschwinglichere Bauten aus vorgefertigten Holzelementen errichtet. Auch hier sieht man deutliche Anlehnungen an die wilhelminische Prägung. Der Referent wird dies in einem multimedialen Vortrag beleuchten und mit Geschichten und Anekdoten das Gesellschaftsbild darstellen.

freier Eintritt für Kinder und Jugendliche
Karten in den Touristinformationen
unter www.kaiserbaeder-auf-usedom.de
Restkarten an der Kasse


Düne an der Strandpromenade

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